Wenn ich an „alte Zeiten“ denke, die der Zahn der Zeit verklärt hat, gehören zu meinen liebsten Puzzlestückchen der Erinnerung die Abende, an denen Glühwürmchen als gelbgrüne Leuchtpunkte sanft durch das sommerlich warme Abendblau schwebten. Auf einmal erschien mir die Radstrecke entlang der Nidda zwischen elterlichem Garten und zuhause nicht mehr ganz so dunkel, unheimlich und angsteinflößend.
Heutzutage scheint es – zumindest hier – keine Glühwürmchen mehr zu geben. Vielleicht hat sie der regelmäßige, jährliche Giftnebel vertrieben, der eigentlich der Stechmückenplage entgegenwirken sollte. Jedenfalls ist es viele Jahre her, daß ich zuletzt ein Glühwürmchen habe leuchten sehen und wünsche mir sehnlichst einen stillen Abend, noch von der Sonnenwärme durchtränkt, an dem Glühwürmchen Hochzeit feiern.
Warum also Glühwürmchen-Blog?
Weil Gedankenfunken wie Glühwürmchen sind. Sie schweben sanft durchs Bewußtsein und im nächsten Moment erlischt ihr Licht und sie gehen verloren. Ich will sie aber einfangen und aufbewahren. Vielleicht kann ich sie ja noch brauchen, wenn es mal wieder ein grauer, dunkler Tag ist.
Schön dass du jetzt deinen eigenen Blog hast, freu mich schon auf die Beiträge
Willkommen im Bloggerdorf – noch Punsch übrig?! Freu mich auf Freitag …
Ich bin gespannt auf das was sich hier bald finden wird.
Willkommen in der Blogosphäre
Ein wunderschöner Vergleich. *Gedankenfunken sind wie Glühwürmchen*
Sanft durchs Bewusstsein schweben…
wie poetisch und ich bin ganz hingerissen und begierig darauf mehr zu erfahren und mehr von Deinen Gedanken zu lesen.
Viel Freude also beim Bloggen, liebes Glühwürmchen,
Liebe Grüße, Maartje