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Archiv für die Kategorie ‘Schatten-Tage’

Autsch’n

Alles tut weh. Meine Augen schmerzen vom Weinen, in der Brust zieht es unangenehm, wenn ich versuche, die Tränen wegzuatmen. 
Ich habe es endlich geschafft, den Freßnapf mit den Resten vom letzten Frühstück zu leeren, spülen und einzupacken. Der Wasserbrunnen perlte noch immer plätschernd in die Trinkschale. Abgeschalten, reinigen und weg.  Der Futtervorrat - willkommene Spende für Muttis übrig gebliebene [...]

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…und doch

Wir wissen, worauf es am Ende hinaus laufen kann. Und doch – wir verdrängen es, so gut es eben geht. Wenn dann dieser Weg eingeschlagen werden muss, dann gehen wir ihn und tun, was getan werden muß. Und doch - es zerreißt das eigene Herz. Manchmal gibt es keine andere, keine bessere Alternative, als seinem kleinen Kamerad das [...]

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HerzeLeid

Das waren seit langem die schlimmsten Stunden meines Lebens, als ich vergangenes Wochenende beinahe Mr. Red verlor. Akute Atemnot, Verdacht auf Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum durch FIP.
Eine Tierklinik hat sein Leben gerettet, ihn mit Sauerstoff versorgt und meinen ‘Dicken’ dann punktiert. FIP wäre sein Todesurteil gewesen. Menschlich egoistisch bin ich für die anders lautende Diagnose ‘Mittlere [...]

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Eigentlich (hieß Märchenprinz Felix)

Eigentlich ist es kein passendes Thema für diesen Blog, der ja nur heitere Erinnerungen sammelt. Aber manchmal bahnen sich Tränen halt ihren Weg, wollen einfach geweint werden. Und vielleicht hat jemand am Blog-Wegesrand ja noch ein trockenes Taschentuch…?
Eigentlich gehörte er ja gar nicht mir. Aber ich war ja schon dabei, als er meinem Mamachen vor 15 [...]

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Knusprige Brötchenkrumen sprühen morgens wieder nur so durch die Luft. Entrüstete Schnaufer allenthalben über kollegiale Schludereien in der täglichen Arbeit. Infernalisches Sturzgegacker über jeden noch so kleinen Scherz und Stolpereien über die eigenen Füße. Unvermeidliche, zischelnde „Shshshshsh’s“ vom sonst doch so sympathischen Kollegenlinkslinksgegenübervonmir.
So traurig sich dieser Umstand für Kolleginlinksvonmir auch darstellt – es erfüllt mich mit [...]

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Meinen 44sten hatte ich mir auch anders vorgestellt.
Selten kam so ein ROTZfreches Virus ungebetener um die Ecke. Aber wenigstens ging es mir an meinem Geburtstag dermaßen schlecht, dass mir gar nicht so schmerzhaft bewußt wurde, derart schachmatt gesetzt worden zu sein. Nach ordentlichem feiern und gefeiertwerden war mir nun wirklich nicht zumute. Trotzdem vermisse ich [...]

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Manche Dinge im Leben haben Ihren Preis und kosten doch kein Geld.
Manche Dinge im Leben kosten die Seele.
Manchmal ist sich jemand seiner psychischen Macht zu sicher.
Manchmal überspannt so jemand aber den Bogen.
Das Blaue Wunder hätte mich beinahe meine Seele gekostet.
Meinen Vater hat es die Tochter gekostet.
Das Blaue Wunder steht wieder vor seiner Tür.
Und ich fühle mich nicht [...]

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Selbst ein Tag wie der heutige, der genügend Gründe bot, ihn unter der Rubrik „Nicht-MEIN-Tag“ ablegen zu wollen und dann möglichst schnell zu verdrängen, ja, selbst solch einem Kotzbrocken von Tag, muß man einfach vergeben, wenn er ein zartes „…dotz“ ertönen läßt, wo Millisekunden zuvor nur noch ein sattes „Krachknirschberst“ erwartet werden konnte … ach, ich erzähle es lieber der [...]

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Wenn ich früh am Morgen den Kühlschrank öffne, um mir ein Frühstücks- und Mittagsbrot für die Arbeit zuzubereiten, und nur die blendende Helligkeit der Kühlschrankbeleuchtung mich umhüllt, weil nichts nahrhaftes mehr sein Inneres verdunkelt, dann werfe ich schon mal einen kritischen Blick auf den Kalender und frage mich, warum am Ende des Geldes manchmal noch [...]

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Gestern hatte ich meinen Frühdienst der Kollegin Linkslinksvonmir abgetreten. Bedeutet: Ich hätte prima ausschlafen können! Pustekuchen - punktfünf bin ich glockenhellwach…
Heute morgen dagegen verweigern sich meine Ohren den beiden Weckrufen, die sich für 1 Stunde alle zehn Minuten wiederholen. Zeitversetzt ertönen „…wer hat an der Uhr gedreht“  und „…it’s a Jungle out there“ , kommen aber aus unbekanntem Grund [...]

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